Veranstaltungsreihe “Einstein Humanitarian Dialog”

Der Einstein Humanitarian Dialog ist eine jährliche stattfindende Veranstaltung. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und humanitärer Hilfe diskutieren wir wir die Rolle Deutschlands bei der Unterstützung von Konflikt- und Krisenopfern im In- und Ausland. Jedes Jahr teilt eine führende Persönlichkeit ihre Ansichten darüber, wie Deutschland und die internationale Gemeinschaft als Ganzes diese Herausforderung angehen sollten.

IRC Deutschland hat die Veranstaltungsreihe 2018 in Berlin ins Leben gerufen, um zur öffentlichen Debatte in Deutschland beizutragen. Mit dem Titel kehren wir zu unseren “Wurzeln” zurück und ehren Albert Einstein, der 1933 mit 51 Intellektuellen in New York die Gründung von IRC initiierte.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt, mit jeweiliger Simultanübersetzung. Für die Teilnahme ist eine vorherige Akkreditierung notwendig.

Der Einstein Humanitarian Dialog 2019 wird Ende diesen Jahres stattfinden. Details veröffentlichen wir auf dieser Website.

Kontakt

Bei Fragen können Sie sich per Email an unsere Kommunikationsleiterin Cathrine Schweikardt wenden.

EInstein Humanitarian Dialogue im Auswärtigen Amt.jpg

Auftaktveranstaltung 2018

Der erste Einstein Humanitarian Dialog fand im Auswärtigen Amt am 4. Dezember 2018 statt. Die Veranstaltung widmete sich Deutschlands veränderter Rolle und Einfluss durch die Aufnahme in den UN-Sicherheitsrat 2019. IRC Präsident David Miliband diskutierte mit folgenden Podiumsteilnehmer*innen:

  • Dr. Inge Kaul, Hertie School of Governance, Global Policy Studies

  • Dr. Daniela Schwarzer, Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik

  • Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments 

  • Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt 

Die Moderation übernahm die Journalistin und Autorin Gemma Pörzgen.

Albert Einstein hat IRC ins Leben gerufen, als sich das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte abzeichnete. Er dürfte sich damals gewünscht haben, dass die Not von Flüchtlingen und Vertriebenen schnell überwunden sein wird. Global betrachtet hat sich das leider nicht bewahrheitet.

Heute engagiert sich IRC in den schwierigsten Krisenkontexten der Welt und die Zahl von Flüchtlingen und Vertriebenen ist so hoch wie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr. Die politische Weltkarte ist dominiert von Krisen und Konflikten. Solidarität mit Menschen in Not bleibt bitternötig, aber eine Selbstverständlichkeit ist sie nicht.

Ich möchte mich deswegen zunächst bei Ihnen für Ihre wichtige Arbeit bedanken. Wir unterstützen Sie gerne in Ihrer Projektarbeit und erkennen die Wichtigkeit eines humanitären Dialogs in Zeiten wie diesen.
— Eröffnungsrede des 1. Einstein Humanitarian Dialogs von Staatsminister Niels Annen, 4. Dezember 2018

Die vollständige Rede von Staatsminister Annen finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amts.

Foto-Galerie

Klicken Sie sich durch Momentaufnahmen des Einstein Humanitarian Dialog 2018.