IRC entsendet Team von Expert*innen, um den Ausbruch von Ebola im Kongo einzudämmen

IRC entsendet Team von Expert*innen, um den Ausbruch von Ebola im Kongo einzudämmen

Das International Rescue Committee (IRC) entsendet Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, um auf den Ausbruch von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) zu reagieren. Der Ausbruch, der erstmals am 8. Mai im ländlichen Nordwesten des Landes bestätigt wurde, weitete sich aus, als ein Fall in Mbandaka, einer dicht besiedelten Stadt mit 1,2 Millionen Einwohnern, bestätigt wurde. Die Nähe von Mbandaka zu den Hauptverkehrsadern nach Kinshasa und dem benachbarten Congo- Brazzaville erhöht das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus. Bis zum 18. Mai wurden 45 Fälle, darunter 14 vom Labor bestätigt, und 25 Todesfälle registriert. Die jüngste Risikobewertung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt dies einen Notfall der Stufe 3.

IRC weitet Hilfsprojekte im Jemen aus

IRC weitet Hilfsprojekte im Jemen aus

Im Jemen werden in den nächsten 12 Monaten über 100.000 Menschen direkte Hilfe durch International Rescue Committee (IRC) erhalten. Das Auswärtige Amt hat eine entsprechende Projektfinanzierung zugesichert und die Vorbereitungen laufen mit Hochdruck, um die lebensrettende Hilfe in dem Not leidenden Land schnellstmöglich auszuweiten. Der bewaffnete Konflikt zwischen den Huthi-Rebellen und der internationalen Koalition, angeführt durch Saudi-Arabien, geht in sein viertes Jahr und hat sich, fast unbemerkt, zur schlimmsten humanitären Katastrophe weltweit entwickelt. Alle 10 Minuten stirbt ein Kind unter 5 Jahren im Jemen an vermeidbaren Krankheiten und die Wasser- und Gesundheitsversorgung von 16 Millionen Jemenit*innen kann momentan nur durch humanitäre Hilfeleistungen gesichert werden.

IRC Deutschland veranstaltet Podiumsdiskussion über sichere und legale Zugangswege nach Europa

IRC Deutschland veranstaltet Podiumsdiskussion über sichere und legale Zugangswege nach Europa

Am Abend diskutierten in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Vertreter*innen von UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, Caritas, IRC und dem Bundesministerium des Innern über die Relevanz, Notwendigkeit und Bedeutung von sicheren und legalen Zugangswegen zu Flüchtlingsschutz. Eine europäische Verantwortungsteilung in der Asylpolitik und adäquater Schutz für Menschen auf der Flucht, wie vorgesehen in der Genfer Flüchtlingskonvention? 

„Flüchtlingspolitik sagt immer mehr über die Aufnahmegesellschaft aus als über die Geflüchteten selbst". Ein Gespräch mit Dr. Olaf Kleist.

„Flüchtlingspolitik sagt immer mehr über die Aufnahmegesellschaft aus als über die Geflüchteten selbst". Ein Gespräch mit Dr. Olaf Kleist.

1,2 Millionen Geflüchtete werden von UNHCR als besonders schutzbedürftig eingestuft. Dazu gehören Folteropfer, Menschen mit besonderem medizinischem Bedarf und viele Frauen und Kinder. Das sind Menschen, die von alleine nicht in der Lage sind, ihre eigene Flucht fortzusetzen oder im ersten Zufluchtsland nicht adäquat versorgt werden können. Welche sicheren Zugangswege zu Schutz gibt es für diese Menschen, wie funktionieren diese Wege und werden sie überhaupt angewendet? Dr. Olaf Kleist, vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück, erörtert diese Fragen.

IRC started Orientierungskurs zu Pflegeberufen in Bonn

IRC started Orientierungskurs zu Pflegeberufen in Bonn

Den erfolgreich in Berlin gestarteten Orientierungskurs "CareForward" gibt es jetzt auch an weiteren Standorten! Dieser Kurs wendet sich an alle geflüchteten Frauen mit Interesse an Pflege- und/oder Erziehungsberufen, muttersprachlichen Kenntnissen in Arabisch, und der Fähigkeit, ein einfaches Gespräch auf Deutsch durchführen zu können.

IRC und Ben & Jerry's starten Petition für besonders schutzbedürftige Geflüchtete

IRC und Ben & Jerry's starten Petition für besonders schutzbedürftige Geflüchtete

84% der Geflüchteten leben im globalen Süden. Auf europäischer Ebene kann und muss mehr für die Aufnahme von Geflüchteten getan werden. Vor allem besonders Schutzbedürftige brauchen dringend besseren Schutz. Schutz, den Europa bieten kann, wenn der notwendige politische Wille vorhanden ist. Unterstützen Sie die Petition und zeigen Sie, dass es Zeit wird,  humanitäre Lösungen für den europäischen Flüchtlingsschutz zu finden!

IRC Deutschland zeigt Deutschlandpremiere von „8 Borders, 8 Days" in Berlin

IRC Deutschland zeigt Deutschlandpremiere von „8 Borders, 8 Days" in Berlin

Über 150 Menschen besuchten heute das Sharehaus Refugio in Berlin, um den Film "8 Borders, 8 Days" zu sehen und mehr über die Bedeutung sicherer und legaler Zugangswege zu Flüchtlingsschutz zu erfahren. Im Rahmen der Veranstaltung wurden ausgewählte Werke der syrischen Künstlerin, Diala Brisly, in einer kleinen Galerie gezeigt und es fand eine angeregte Diskussion mit Expert*innen und dem Publikum statt. 

„HUMAN FLOW“ started in Kinos bundesweit!

„HUMAN FLOW“ started in Kinos bundesweit!

IRC Deutschland verlost 5x2 Kinogutscheine für Ai Wei Wei's ersten Film. HUMAN FLOW ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der aktuellen Vertreibungskrise und ihrer Auswirkungen auf menschliche Schicksale. Bundesweiter Kinostart ist am 16.11.

Drei unterschätzte Aspekte der Flüchtlingskrise

Drei unterschätzte Aspekte der Flüchtlingskrise

Menschen, die von Krisen, Krieg und Verfolgung bedroht sind, müssen jeden Tag eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Die tägliche Lebensgefahr in der Heimat ertragen oder alles aufgeben und flüchten?

IRC Deutschland veranstaltet Fachtagung zur Krise im Jemen

IRC Deutschland veranstaltet Fachtagung zur Krise im Jemen

IRC Deutschland hat heute, am 29. Juni 2017, eine Fachtagung im Regierungsviertel Berlins durchgeführt. 40 Teilnehmer*innen haben den Weg in das Paul-Löbe-Haus gefunden und diskutierten über eine der schwersten humanitären Krisen unserer Zeit.  Wertvolle Impulse wurden u.a. gegeben von Dr. Bärbel Kofler (SPD), Bundesbeauftragte für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe,  Christoph Dreyer, Pressereferent von Reporter ohne Grenzen, Christian Langehenke, für das UNHCR im Jemen stationiert und Christian Böhme, Politik-Redakteur des Tagesspiegels. Die Moderation übernahm Ariane Reimers vom ARD Hauptstadtstudio.

Mehr Sicherheit und Unterstützung für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Mehr Sicherheit und Unterstützung für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2017 haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF überarbeitete sowie erweiterte „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ herausgegeben. Die unter der fachlichen Beteiligung von vielen Partnern erarbeitete Neuauflage enthält erstmals auch Leitlinien zum Schutz von Geflüchteten mit Behinderungen und LSBTI* Geflüchteten.