NGO-Bündnis fordert: „Menschlichkeit muss den Kern der europäischen Ayslpolitik bilden”

Ein Bündnis aus 21 Menschenrechtsorganisationen fordert, dass Menschlichkeit, Solidarität und gemeinsame Verantwortung den Kern der europäischen Asylpolitik bilden. Mit dabei ist IRCs niederländische Partnerorganisation Stichting Vluchteling.

EU-Präsident Tusk hat vorgeschlagen, den Zugang zu Europe einzuschränken - für Menschen, die Gewalt, Verfolgung und Ungerechtigkeit fliehen. Tusk sieht dies als Lösungsmöglichkeit der Migrationsdebatte in Europa. Die Aufnahme und der Schutz von Geflüchteten sowie die Bearbeitung der Asylanträge wird damit auf Länder übertragen, wie dafür weit weniger gut dafür geeignet als die EU-Mitgliedsstaaten. 

„Die europäischen Grenzen für Menschen auf der Flucht vor Gewalt, Verfolgung und Ungerechtigkeit zu schließen, ist inakzeptabel. Wir forden die EU auf, ihrer moralischen Führungsrolle gerecht zu werden und eine Ayslpolitik zu verfolgen, die mit den Gründungsprinzipien und Werten der EU vereinbar ist: Menschlichkeit, Solidarität und gemeinsame Verantwortung.”, melden die Organisationen. 

Es ist außergewöhnlich, dass sich mehr als zwanzig Organisationen in solch kurzer Zeit zusammenschließen und gemeinsam ihre Bedenken gegenüber der europöischen Asylpolitik ausdrücken. Weitere informationen unter dem Hashtag #DoEUreallyCare

Die Kampagne wird unterstützt von: Amnesty International Netherlands, Doctors Without Borders Netherlands, CARE Netherlands, Cordaid, the Red Cross Netherlands, Hivos, ICCO/Kerk in Aktie, Oxfam Novib, PAX, Plan Netherlands, Red een Kind, Save the Children Netherlands, SOS Kinderdorpen, Stichting Vluchteling/IRC, Stichting voor Vluchteling-Studenten UAF, Tear, Terre des Hommes, Vluchtelingenwerk Nederland, War Child, World Vision and ZOA.